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FUZE magazine
Die Band war mir bisher nicht bekannt. Und auch wenn sich das jetzt anhört wie ein Fünftklässler, der die neue "TKKG"-CD bespricht: Nach den ersten zwei Songs war ich richtig gespannt, wie es weitergeht. CROSS X machen einen frischen, unverbrauchten Eindruck. Als müsste ich nicht das Gefühl haben, dass mich Hardcore irgendwann langweilt, als wäre Sellout kein Thema, als hätte ich eine neue Seite eines mit Abnutzungserscheinungen kämpfenden Genres entdeckt. Für alle, die sich noch unschlüssig sind, ob es sich überhaupt lohnt, die Band zu googeln: CROSS X machen beschwingten, stellenweise melodiösen, emotionalen Hardcore-Punk.
Fuze Magazine 33 (apr/may 12)
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albumcheck.de
Zuerst meint man, die vier Jungs aus Ulm haben eine Linie Beastie Boys geschnupft und mit einem Unterbau aus Metall versehen. Die Vocals jedenfalls gehen sehr in diese Richtung, typisch das Einfallen der Nebensänger für einige Silben oder Worte, auch als “Groupshouts” bekannt. Letztlich aber passt das Etikett “Hardcore” jedoch ein wenig besser. Wobei ein Etikett meist nur einen Ausschnitt des Inhalts wiedergeben kann. So auch hier.

Der Gesang, eher Sprechgesang, macht wie erwähnt einen beastigen Eindruck, nur ohne den Rap darin. Weniger erinnert er an den traditionellen Hardcore a la Toxoplasma und Konsorten. Untermauert mit einem Fundament giftiger Gitarren und Drums, die sich auch nicht recht zwischen den Schubladen Metal und Hardcore entscheiden mögen, ist nun der neue Tonträger fertig, der in zwei Wochen bezogen werden kann. In den üblichen Internetgeschäftlichkeiten ist der Download schon jetzt möglich.

Auf das hörende Volk warten sieben Titel, die auf dem vierten Album seit immerhin schon elf Jahren gelandet sind. Und machen Appetit auf mehr. Das hors-d’œuvre kann man sich auf der Seite der Band herunterladen.



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backagain.de
Sieben Songs in 17 Minuten…das ist kurz, oder aber die Lieder werden ziemlich schnell gespielt. Letzteres ist der Fall. Mit kräftiger Energie prügeln die Deutschen ihre Songs dem Hörer um die Ohren, in einer Mischung aus Hardcore, Punk und etwas Metal. Am besten gefallen mir die punkigen Momente. Gut gemacht, viel Power, aber so richtig mitreißend wohl erst live auf der Bühne. Kurz und schmerzvoll, was hier ausnahmsweise mal positiv gemeint ist.
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heavyhardes.de
Hardcore will never die! Und daran hat diese Band ihren Anteil.
Die vier Herrschaften aus Ulm spielen auf ihrer mittlerweile vierten Veröffentlichung geradlinigen, kompromisslosen Hardcore. In insgesamt sieben Songs, allesamt nach dem Motto "Voll auf die Fresse", verzichtet die Band auf ihrer neusten Scheibe im Vergleich zu den früheren Jahren auf melodiöse und klar gesungene Parts und orientiert sich stark an American Hardcore-Größen wie Death Before Dishonor, Sick Of It All oder Terror.

Treibende Drums verschmelzen mit klassischem Hardcoreriffing und einer gut abgeschmeckten Mischung aus rohem Gesang und Gangshouts zu sieben kapitalen Hassbatzen. Die mitreißenden Vocals behandeln die genretypischen Themen vom Aufstand gegen das System und gegen "die da oben", es wird aber auch der guten Zeiten, der Freunde und der Familie gedacht.

Der Silberling ist gut produziert, für meinen Geschmack könnten die Gitarren allerdings etwas mehr Druck haben. Der Sound ist insgesamt klar und nicht zu glattgebügelt, wie man es ansonsten leider viel zu oft vorgesetzt bekommt in der heutigen Zeit.

Insgesamt liefern die Ulmer mit This Is The Time ein gutes, solides Hardcore-Album, das allerdings nicht über schon da gewesenes hinauskommt und leider nichts neues bieten kann.
Für Fans der klassischen American Hardcore kann ich diese Scheibe durchaus empfehlen.
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iamhavoc.de
Also, ich gebe euch mal ein paar Stichworte: die Band heißt Cross X. Die Platte This Is the Time. Liedtitel? No Substance, Stand Still und One by One. Cover? Sieht aus wie von Derek Hess. Was könnte die Band wohl für Mucke machen? Richtig, Old-School-Hardcore. Straight-Edge-Hardcore wäre auch noch eine Option gewesen, darauf deutet dass “X” ja hin, aber nee, dafür rumpelt die Mucke zu sehr. Eher so 1990er Jahre NYHC oder European-Core, Ryker’s oder so.

Die Band gibts auch schon etwas länger, 2001 erschien der erste Tonträger, live waren sie schon mit Crosscut, Loikaemie und den Bananafishbones unterwegs. Keine Anfänger also. Und das merkt man dieser MCD auch an. Harte Riffs und brutaler Gesang trifft auf die genreüblichen Gangshouts. Energiegeladen und nach vorne geht die Musik, bei der keine Gefangenen gemacht werden. Eine Musik direkt aus dem Ende der 1980er/Anfang der 1990er und damit ein Genre, das heute deutlich unterrepräsentiert ist. Die heutige Hardcore-Szene ist ja leider mehr im Metal verwurzelt oder geht zum Post- statt zum Prä-. Da tut es gut, wieder etwas punkigeren Kram in die Gehörgänge gewuchtet zu bekommen. Und obwohl alles ganz klar an den Roots orientiert ist, gelingt es der Band eigene Akzente zu setzen. Live sicherlich ein Brett und auf Platte auch sehr empfehlenswert. Leider nur eine EP, aber gut, mit einer Spielzeit von 17 Minuten ist man bei der Musik eigentlich gut bedient, dauern Genreklassiker wie Youth of Todays Break Down the Walls oder Gorilla Biscuits Debüt auch nur drei Minuten länger.
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in-your-face.de
„Where Are They Now?“, haben COCK SPARRER mal gefragt und bezogen sich auf die Punkbands der ersten Stunde. Ich frage mich hingegen, wo die Punk-und Hardcore-Bands, die ihr ganz eigenes Ding durchziehen und auf keinen Trend aufspringen, geblieben sind. Mit den Ulmern CROSS X habe ich solch eine Kapelle gefunden. Nicht, dass der Vierer neu ist, sie haben in zwölf Jahren Bandgeschichte schon zwei Langrillen und Kleinvieh auf dem Buckel. Mit dem Zwischenformat „This Is The Time“ melden sie sich wieder zurück an der Hardcore/Punkrock-Front.

Hardcore stand mal für einen enorm hohes Energielevel und Punkrock für seine Ecken und Kanten, sowie für sein räudiges Auftreten. Genauso stellen sich CROSS X im Jahre des Herren 2012 dar. Mit ordentlich viel Schmackes kommen die sieben neuen Songs aus dem Lautsprechern gepoltert, werden mit Groove und dreckigem, heiseren Gesang verfeinert. Ganz schnell wird deutlich, die Jungs wollen sich ausdrücken und nicht einen auf dicke Hose machen oder ein Sternchen in der Historie des Punkrocks werden. Ohne jeglichen Ballast kommen die Songs aus, auch wenn „This Means Nothing“ ein wenig zu theatralisch geworden ist. Dafür rockt der Opener und Titeltrack umso mehr. Noch besser ist allerdings das schnelle „No Substance“ – ein schnörkelloser Hardcore-Kracher. „One By One“ und „Stand Still“ sind wiederum sehr böse mit dem growligen Vocals und Jump-kompatibel.

Im Großen und Ganzen ist „This Is The Time“ ein sympathisches Hardcore/Punkrock-Album geworden, das man getrost öfter in den Player schieben kann, denn es steckt voller Kraft und Aussage. und vermeidet Klischees, obwohl es sich der bekannten Versatzstücke bedient. Hier ist sie also, die authentische und aufrichtige Hardcore/Punkrock-Combo: CROSS X!
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iron-pages.de
Cross X treffen mit »THIS IS THE TIME« genau meinen Geschmack. Kurze, knackige Hardcore-Hymnen wie "No Substance" (mit gurem Mitgröhl-Faktor), "Stand still" oder "This means nothing" haben eine extreme New-York-Schlagseite. Klingt aber trotzdem niemals aufgesetzt. Ist sehr old-schoolig, aber trotzdem gut produziert und mit eigener Note. Als nicht stumpfes Kopieren von AGNOSTIC FRONT , WARZONE oder JUDGE, sondern auch ein bißchen SUPERTOUCH-Groove und THE ICEMEN-Komplexität. Weiter so, Jungs. Live bestimmt 'nen Knaller ...

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legacy.de
Die Bayern von CROSS X bestehen schon eine gefühlte Ewigkeit und pflegen auch auf ihrem neuen Longplayer das Programm, das man mit ihnen verbindet: straffen Hardcore. Experimente oder unnötige Schnörkel braucht man von den Ulmern nicht erwarten. Das Quartett nimmt stets den direkten Weg und sucht sein Heil im temporeichen Frontalangriff. Von ihrem Verständnis her sind die Süddeutschen durch und durch Old School. Punkiger Hardcore wird von CROSS X sieben Mal in schroffe Hymnen-Form gepackt, was angesichts der kurzen Spielzeit unweigerlich zu der Frage führt, ob man es mit einem Album oder einer MCD zu tun hat. Fest steht indes, dass „This Is The Time“ eine verdichtete, stimmige Platte ist, die nichts anderes zum Anspruch hat, als angestauter Wut in Form von eruptiven, knackigen Hardcore-Tracks mit Punk-Kante Ausdruck zu verleihen. Die Finnen von Endstand haben vor Jahren „The Time Is Now“ heraus gebracht, das in puncto Motivation, Leidenschaft und Passion ähnlich intensiv auf den Punkt kam, wie es nun CROSS X mit ihrem „This Is The Time“ tun. Von Fans für Fans.
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metal-inside.de
Der moderne Hardcore bietet Breakdown–Geballer, ewig ausgefeiltes Gitarrengefrickel und ist zurzeit sehr populär. Wer jedoch genug davon hat und lieber mal wieder eine richtig oldschoolige Hardcore–Scheibe hören möchte, die noch Punk–Feeling mitbringt, ist bei CROSS X und ihrer neuen EP „This Is The Time“ genau richtig. Der Sound dieser Band ist authentisch und richtig punkig, das kommt schon beim Opener und Titeltrack perfekt zur Geltung! Die Riffs sind wunderbar rotzig auf Doublebas –Geballer wird verzichtet und die Gruppenshouts klingen richtig kräftig -vor allem für den Song „No More Follow“ sind sie essenziell, dieser Track lässt die Punk–Attitüde noch so richtig raushängen und ist DER Soundtrack für die rebellische Jugendkultur, gerade weil er so straight nach vorn geht und mit richtig viel Druck aus den Boxen kracht. Die Scheibe „This Is The Time“ von CROSS X bietet von vorn bis hinten ehrlichen Hardcore/ Punk, der Genre-Liebhabern Freudentränen bereiten wird. Die treibenden Songs bleiben im Ohr hängen und machen definitiv süchtig!
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metal.de
CROSS X, ein ungewöhnlicher Name, hinter dem aber sehr viel steht. Bereits die vierte Veröffentlichung mit dem Titel "This Is The Time" schallt der Gemeinde nun um die Ohren. Dabei spielen die vier Ulmer kompromisslosen Hardcore-Punk und überraschen den Hörer an einigen Ecken.

Wenn man ehrlich ist, erwartet man bei Punk nicht viel Tiefe und nur wenig Abwechslung. Schließlich geht es mehr darum, was dahinter steht. Ein solches Vorgehen muss für sich auch nicht schlecht sein. CROSS X bestätigen das vollkommen, bis auf eine kleine Sache: Ohrwürmchen. Die Lieder sind an und für sich alle austauschbar, aber jedes einzeln betrachtet bietet dem Hörer stellenweise Riffs, die einfach ins Ohr gehen. Schade, dass die Produktion dabei etwas auf der Strecke bleibt. An dieser Stelle ist definitiv noch Luft nach oben. Auch gesanglich kann noch ein wenig passieren, denn die immergleiche Rhythmik und Tonhöhe lässt das Album gesamt langweiliger wirken.

Nach einer knappen viertel Stunde ist der Pogoabend für CROSS X dann auch schon beendet. Was bleibt also? Gute Ansätze lassen das Potential erahnen, diese wurden aber nicht zu Ende gebracht. Wer es gern kompromisslos mag, hat hier ein Album, das bei genauem Hinhören durchaus Spaß machen kann. Somit fällt das Fazit für "This Is The Time" leider etwas ernüchternd aus: Es ist ohne Frage gut, aber für sehr gut reicht es (noch) nicht.
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moloko-plus.de
Angekündigt wird „ehrlicher, direkter und emotionaler Hardcore-Punk“. Klingt wie eine Drohung, in etwa so spannend, wie eine Vorabendmesse im Altenheim „Maria Trost“. Und dann … Überraschung: die vier Ulmer klingen böse, ohne zu knüppeln, kraftvoll ohne Macker-Attitüde, anspruchsvoll ohne nerviges Crew-/Gang-Gehabe.

Cross X schaffen es, aus konventionellen Zutaten einen spannenden Hardcore zu kreieren, der dem weitgehend ausgeloteten Metier neues Leben einhaucht. Das seit langem Aufregendste, was man aus dieser Ecke vernehmen durfte. Und ganz sicher das Ergebnis eines Reifeprozesses, erschien doch die erste Platte bereits in 2001.
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ox-fanzine.de
„This Is The Time“ kommt von Jungs aus Ulm, welche ihre erste Veröffentlichung angeblich schon 2001 herausbrachten. Typischer Hardcore aus deutschen Landen wie ihn RYKERS vormachten und nun 15 Jahre später immer noch Bands wie CROSS X übernehmen.

Explizit heißt das, überwiegend schnelle Songs, auch etwas Punkrock-Anleihen, mit aufgesetztem bösen Gesang, wobei stellenweise versucht wird, das Ganze mit cleanen Vocals aufzulockern und Abwechslung in die Sache zu bringen.

Textmäßig passiert hier auch nix Neues. Langweilt mich, und die Punkte gibt’s für den Sound.
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partyausfall.de
Aus Ulm kommen Cross X, eine Hardcore-Kapelle, die schon seit vielen Jahren unterwegs ist und nun über District 763 Records ihr neues Album "This Is The Time" veröffentlicht. Zu hören gibt es recht druckvollen und ehrlichen Hardcore, der garniert wird mit Punk-Elementen, aber auch groovigen Parts und vielen Crew-Vocals, welche eine wichtige Rolle auf der Platte einnehmen.

Beinahe auf jedem Song sind sie nämlich vertreten und dabei so platziert, dass vor allem auf Live-Shows mitgebrüllt und gegröhlt werden kann, was das Zeug hält. Dazu gibt es nach vorne gehenden Hardcore, der mal ordentlich 90ies-mäßg rollt ("This Means Nothing"), mal Terror-like in die Schnauze rotzt ("Stand Still") und hin und wieder auch einen ordentlichen Pogo anstimmt ("This Is The Time"). Die Band klingt dabei stets spielfreudig sowie energiegeladen, was den Songs die nötige Würze und auch Kanten verleiht. Einige Hooks wie z.B. jene des Openers gehen dabei verdammt schnell in die Gehörgänge und können schon beim zweiten Hören mitgesummt werden. Die melodischen Gitarren unterstützen dies in passender Form, bieten jedoch besonders in den härteren Passagen eher durchschnittliche Kost. Einige Songs sind dazu recht gut geschrieben, andere lassen jedoch zu sehr an eingefahrene Strukturen erinnern und langweilen sehr schnell ("Never Forget", "Stand Still").

Ein wenig Abwechslung bringen die beiden Frontmänner, die einerseits tiefe Shouts präsentieren, andererseits leicht heiser-rotzige Vocals, was nicht unbedingt immer zusammenpasst. Die bereits erwähnten, sehr guten Crew-Shouts schaffen es jedoch, ein passendes Verbindungsstück darzustellen und runden so die stimmliche Sachlage ordentlich ab. Ein erhebliches Manko sind die Lyrics, die furchtbar erzwungen klingen, vor allem aufgrund der erwünschten Reime. Dazu gibt es langweilige Inhalte über identitätslose Kids, das Aufkündigen der sozialen Gefolgschaft sowie unsere kranke Gesellschaft, welche einem Gefängnis gleicht. Cross X reihen sich ganz einfach in den übergroßen Haufen an textlich irrelevanter Hardcore-Truppen ein, was die Platte nicht gerade aufwertet.

So ist "This Is The Time" irgendwie eine ganz passable Scheibe geworden, die vieles richtig macht, aber eben auch vieles falsch. Die Jungs haben ihre Momente und sogar ein, zwei richtig gute Songs, ganz klar, aber ein rundes Werk kommt dabei nicht herum. Ihre Stärken liegen deutlich im Punk-Bereich, jener wird jedoch hinten raus bedauerlicherweise vernachlässigt. Schade, denn die Band hat Potential, aber eventuell nicht die Kompromissbereitschaft, die nötig wäre, um (wenigstens) einen Style zu perfektionieren.
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powermetal.de
Hardcore plus Punk gleich CROSS X
Ehrlicher, direkter Hardcore-Punk: Dafür stehen die Musiker von CROSS X schon seit mehreren Jahren, leider aber ohne zählbaren Erfolg. Dabei hat sich die Band rein musikalisch nichts vorzuwerfen, verfolgt seit Jahr und Tag konsequent ihre Linie und ist auch im Hinblick auf die bisherigen Kritiken nie mit Verachtung gestraft worden. Warum ist die Band also immer noch im Underground verhaftet?

Die Antwort hierauf kann auch die neue Scheibe "This Is The Time" nicht geben, denn erneut punkten CROSS X mit coolen Punk-Rockern mit leichtem Hardcore-Einschlag. Die Linie mag sich ein wenig verschoben haben, sodass die Tracks noch einen Tick eingängiger geworden sind, doch da es den Songs deshalb nicht an Energie mangelt und man auch nicht in zu konventionelle Schemen musiziert, ist diese leichte Wende auch absolut begrüßenswert.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Die Songs sind lässig, die Performance bleibt cool, man variiert zwischen Midtempo-Groovern und Punk-Rockern mit durchgetretenem Gaspedal, und auch gesanglich können sich CROSS X problemlos behaupten. Lediglich die knappe Spielzeit - "This Is The Time" geht maximal als EP durch - ist störend, da man gerade erst wieder in den Kosmos der Band eingetaucht ist, ihn dann aber wieder abrupt verlassen muss. Ansonsten ist "This Is The Time" mal wieder eine sehr ansprechende Veröffentlichung dieser Ulmer, die hoffentlich mal dazu führt, dass man CROSS X etwas mehr Beachtung schenkt. Verdient hätte die Band es im Hinblick auf ihre Beharrlichkeit allemal!

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ramtatta.de
Schon der Promotext ist relativ angenehm geerdet "...direkter und emotionaler Hardcore-Punk". Das ist doch mal keine anstössige Übertreibung, und so stellt sich die Mini LP für mich auch durchaus dar. Ehrlich, schnörkellos und auf den Punkt gebracht. Es gibt kompetentere Leute in Sachen Hardcore als mich, aber unter dem Strich bleibt, dass mir an dieser Scheibe nichts negatives auffällt - was als Kompliment gedacht ist.

Denn im Gegensatz zu Metall Sachen quälen mich hier keine fidelnden Endlos Solis, dat muss Hardcore sein! Anspieltipp: "This is the Time" (streetpunkig) und "No more follow". Der beiliegende Aufkleber ist hoffentlich Standard Beilage ?
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rock hard
Cross X hängen in der feinen Schnittmenge von ruppigem Punkrock und traditionellem Hardcore. "This is the time" könnte locker 20 Jahre auf dem Buckel haben und erinnert an ganz alte NYHC-Helden und Neunziger-Jahre-Euro-Hoolcore. Sieben mitreißende Attacken auf einer professionell gestalteten CD für sparsame fünf Euro über www.crossx.de.
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wltu-music.de
Ungestüm geht es los. Der Opener, zugleich der Titeltrack von CROSS Xs aktueller Scheibe, zeigt sofort, wo es langgeht. Was die drei Instrumente Bass, Schlagzeug und Gitarre hier abliefern ist Hardcore, der mal punkig-schnell, mal als schwerer Mid-Tempo-Beat vorgetragen wird. Tiefe Shouts wechseln sich mit Groupshouts und kratzigem Ruf-Gesang ab. Ein Blick auf den Infozettel verrät, dass "This Is The Time" bereits das vierte Album der Ulmer Band ist und diese seit über 10 Jahren existiert. Interessant, denn ich hatte nach den ersten Hörminuten eher den Eindruck ein Erstlingswerk vorliegen zu haben. Vielleicht liegt das an der mäßigen Produktion und dem etwas naiv anmutenden Songwriting. Etwas mehr Mühe beim Aufnehmen und Songschreiben wäre vielleicht nicht verkehrt gewesen. Die Gitarrenriffs und die Rhythmen erfüllen ihren Zweck, sie treiben voran, sorgen für aggressive Stimmung, wirken aber recht unbeholfen und uninspiriert. Leider schon viel zu oft viel besser gehört.
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